Die Neue Drohne Taxi von Polizei aus USA als Modell

Pilotprojekt in zÜLPICH testet Einsatz von Drohnen Taxi

: Das Flugtaxi, das schon abheben darf als Modell-Drohne,

 Künftig sollen Ich auch Drohnen Taxi steigen lassen - zumindest versuchsweise.

 

Die Drohne wird in der Krimi Film zu sehen sein auf Verbrecher suche.

 

Sie sollen verwertbare Aufnahmen aus der Luft liefern: in Zülpich am Modell-Flugplatz Polizei Drohne Taxi testet werden für ihre Arbeit.

Drohnen zur Beweissicherung

Bei Demonstrationen oder Fußballspielen werden die Drohnen nicht zum Einsatz kommen, hieß es. Es werde nur auf Sicht und bis zu einer Höhe von maximal 100 Metern geflogen. Drohnen sollen beispielsweise Foto- und Videoaufnahmen aus der Luft liefern und der Polizei bei der Beschaffung und Sicherung von Beweisen an Tatorten oder bei Verkehrsunfällen helfen. Als Konkurrenz für den Einsatz etwa von Polizeihubschraubern seien sie nicht vorgesehen sein.

 

Lieber Herr Hilgers, herzlichen dsnk für die Zusendung der Informationen und Bilder zu ihrem spannenden Projekt. Wir haben es weitergeleitet an unser technisches Team. Falls Interesse an einem Austausch besteht, wird sich das Tesm direkt bei Ihnen melden. Liebe Grüße ihr Volocopter Team
 
 
 
 
 
 
 

 

 

: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

 

Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.

 
 

In Halle 13, am Stand von Intel, steht der Volocopter. 

Auf der Cebit steht auch ein Flugtaxi. Allerdings nicht auf dem Freigelände, und ohne voll geladene Akkus, denn abheben darf das Konzept des deutschen Unternehmens Volocopter noch nicht. Es gibt schlicht nicht die rechtlichen Voraussetzungen dafür. "Wir schaffen hier ein neuartiges Fluggerät" gibt sich Mitbegründer Alexander Zosel im Gespräch mit Golem.de äußerst selbstbewusst.

 

Der Maschinenbauer erklärt weiter, dass für den autonomen Senkrechtstarter die Flugsicherung neu erfunden werden muss. Nicht nur die Copter, sondern alle anderen Fluggeräte müssen komplett vernetzt werden. Ein erster Schritt dafür soll 5G werden, aber auch andere Techniken - die Zosel noch nicht nennen wollte - sollen für die Ortung und Kommunikation genutzt werden. Weil diese direkte Vernetzung des Luftverkehrs noch nicht existiert, soll das System der Flugtaxis laut Volocopter erst in rund zehn Jahren Realität werden. Testflüge gab es aber schon 2017, unter anderem in Dubai.

 
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Es ist dabei nicht vorgesehen, dass sich jeder, der Geld und Platz dafür hat, einen Volocopter aufs Hausdach stellt. Vielmehr ist an ein Konzept wie Park&Ride bei Autos gedacht, das Flugtaxi soll also das bestehende Verkehrssystem ergänzen. Ein Beispiel dafür könnten Städte wie München sein, bei denen der Flughafen schlecht an die Innenstadt angebunden ist. Angedacht war hier ein Transrapid, der nicht zustande kam, und so braucht man vom Hauptbahnhof zum MUC mit der S-Bahn immer noch über 40 Minuten. Auch wenn der Volocopter bisher bei vernünftiger Reichweite maximal 70 km/h erreicht, sollte sich diese Zeit durch die Nutzung der Luftlinie drastisch verkürzen lassen. Zudem ist auch vorstellbar, dass durch digitales Einchecken die Landung des Copters direkt auf dem Flugfeld möglich wäre.

Die bisherigen technischen Daten  des Modells 2X von Volocopter geben solche Anwendungen durchaus her. Zwei Personen mit zusammen maximal 160 Kilogramm haben Platz, bei 70 km/h kommen sie 27 Kilometer weit. Die Akkus sind wechselbar, so dass der Copter gleich wieder abheben kann. Wer nur zum Spass fliegt, kann bei maximal 50 km/h 27 Minuten in der Luft bleiben. Die Schnellladung auf 80 Prozent braucht 40 Minuten, vollständig betankt sind die Akkus in zwei Stunden. Die 18 Rotoren finden auf einer ringförmigen Konstruktion mit einem Durchmesser von 9,15 Metern Platz, mit nur 2,15 Metern in der Höhe ist das Gerät ziemlich flach.

 

Drohnen als Taxi für Dubai

Fliegende Taxis würde man wohl eher in dem neusten Science-Fiction Film aus Hollywood erwarten, dies wird aber wohl bald Realität in Dubai – „Made in Germany“. Das Start-up Volocopter aus Bruchsal hat 2013 1,2 Millionen Euro über Seedmatch, einer Crowdfunding Plattform, eingesammelt und überzeugt seitdem seine Investoren unter denen auch. Die Idee ist eigentlich relativ simpel, durch eine Art Hybrid zwischen Helikopter und Drohne sollen Passagieren z.B. vom Flughafen direkt in Stadt fliegen können, ohne in die Rushhour zu kommen und so Zeit und Nerven sparen. Die Drohnen liefert der Hersteller Ehang.

Da Dubai bis 2030 25% des Personenverkehrs autonom regeln will, bietet sich das Emirat perfekt als Testfeld für das ehrgeizige Projekt an. Geplant ist eine fünfjährige Testphase in der mit den Behörden in Dubai erarbeitet werden soll, welche Infrastruktur und vor allem welche Sicherheitsregelungen von Nöten sind, um einen reibungsfreien Ablauf zu garantieren. Die Deutschen sind in diesem Feld weltweit Vorreiter, da Volocopter von Anfang an Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden gesetzt hat und so speziell im Bereich Sicherheit und Qualität heraus sticht. Der Volocopter 2X besitzt 18 Rotoren und hat Platz für zwei Passagiere, darum sollte man sich auch zumindest vorerst keine zu großen Hoffnungen machen, dass sich dies als allgemeines Transportmittel durchsetzt, da noch dazu eine „Drohne“ ca. 300.000€ kostet.

In Deutschland wird es vor erst nur Testflüge des Copters geben, was an sich schon entgegenkommend von den Behörden ist, da für den Copter eine Extragenehmigung erteilt wurde. Wann in Berlin, München oder Hamburg die ersten fliegende Taxis in die Luft steigen werden wird vor allem von der Testphase in Dubai abhängen, die sozusagen als Generalprobe fungiert und den dann zuständigen europäischen Behörden erste Anhaltspunkte geben wird wie man so etwas europaweit gesetzlich regeln kann.