Stop Motion Filme mit Puppen als Polizei oder als Luftrettung von DRF, 

Ideen sammeln. Inspirieren lassen. Neues entdecken.

Lass dich von einer Auswahl der besten Stop Motion Filme inspirieren von Film - Studio Naska.

 

Einführung wie mache Ich den Film

Du wolltest schon immer einmal einen eigenen Stopmotionfilm drehen, weißt aber nicht wie du anfangen sollst? Dann bist du hier genau richtig, denn dieses Schritt für Schritt Tutorial begleitet dich von der Planung deines Filmprojektes bis zum fertigen Ergebnis. So steht deiner Kreativität nichts mehr im Weg!

Bevor wir anfangen, müssen wir zuerst einmal klären, was ein Stop Motion Film denn überhaupt ist: Stop Motion ist eine Filmtechnik, die verwendet wird, um reglosen Objekten Leben einzuhauchen. Wir können damit vor laufender Kamera Plastilinklumpen bewegen, unsere Puppen Figuren die wildesten Abenteuer erleben lassen und spektakuläre Effekte erzielen. Viele Kinofilme wurden mit dieser Technik realisiert, das Tolle daran ist aber, dass man so einen Film auch ganz einfach zu Hause drehen kann!

Jede normale Filmkamera nimmt viele einzelne Bilder auf, meistens zwischen 24 und 30 pro Sekunde. Werden diese Bilder schnell hintereinander abgespielt, sieht es für das menschliche Auge aus wie eine durchgehende Bewegung. Um einen Stop Motion Film zu drehen, beginnst du also einmal mit einem Foto. Nachdem du das Motiv fotografiert hast veränderst du eine Kleinigkeit und fotografierst es erneut. Wenn du dich geschickt anstellst und das oft genug wiederholst, sehen die Bilder nachher aneinandergereiht aus wie ein normaler Film. Man kann sich das so vorstellen wie ein Daumenkino, nur eben digital und mit Fotos.

Als Erfinder dieser Technik gilt der französische Theaterbesitzer und Regisseur Georges Méliès. Im 19. Jahrhundert entdeckte er durch Zufall den sogenannten Stoptrick, als seine Filmkamera während der Aufnahme kurz hängen blieb. Als er sich den Film später anschaute, sah es so aus als ob die Schauspieler wie von Zauberhand an einen anderen Ort "teleportiert" waren.
Méliès nutzte diese neue Entdeckung vor allem für Zaubertricks, die Technik wurde aber weiterentwickelt und ermöglichte unzählige Spezialeffekte und neue Filmgenres wie den Zeichentrickfilm. Wenn du die Simpsons ansiehst, dann siehst du nichts anderes als eine Aneinanderreihung von unzähligen Zeichnungen.

Selbst machen!

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, euch selbst einmal an einem Stop-Motion-Film zu probieren, bekommt ihr im Internet viele Tipps und Anleitungen

Die Filme können im Prinzip ganz einfach zu Hause mit einer Kamera umgesetzt werden.

Wichtig ist dabei:

  • Ein Stativ oder ein fester Standort für die Kamera, damit keine Ruckler im Bildausschnitt entstehen
  • Gleichmäßige Beleuchtung, da sonst im Film hinterher ein Flackern entstehen kann
  • Ein gut durchdachtes Drehbuch: Schreibt euch vorher genau auf, was im Film passieren soll und welche Abläufe parallel passieren. Im besten Fall macht ihr euch dazu noch kleine Zeichnungen, damit euch die Wechsel zwischen den Bildern leichter fallen. – Stellt euch vor, ihr müsst die 100 PostIts bewegen. Dann muss ganz klar sein, welcher PostIt in welcher Farbe an welche Position muss. Das ist im Kleinen mit den Puppenfiguren auch nicht anders.

Ein Starter-Kit, das euch schon Kulissen sowie ein Handbuch mit vielen Tipps und Ideen liefert wäre zum Beispiel die  Trickilmwerkstatt.